Ich wollte schon länger mal eine Zeit lang komplett vegan essen und letzte Woche bekam ich dann endlich die Chance dazu. Ich bereitete mich gar nicht groß darauf vor, das Einzige was dem ein wenig nahe kommt ist, dass meine Mutter ein veganes Kochbuch kaufte und ich mir einige in der Bücherei auslieh. Was ich wann aß, entschieden wir oft spontan und kauften einfach das ein, was man für viele Rezepte braucht. Einige vegane Lebensmittel hatten wir bereits im Haus, da ich seit einigen Jahren Vegetarierin bin und vor ein paar Monaten auf den Geschmack veganer Butter, Milch (Sojamilch, vor allem mit Vanillegeschmack), „Frischkäse“ und Schokolade gekommen bin.

Am Liebsten würde ich jetzt schon komplett vegan Leben, meine Mutter erlaubt es mir allerdings noch nicht und es ist manchmal sehr anstrengend, da man immer schauen muss, was denn jetzt genau in den Lebensmitteln drin ist. Eigentlich bin ich aber auch sehr glücklich mit meiner jetzigen Situation, da wir bewusst einkaufen und ich vieles was vom Tier abstammt, kaum oder gar nicht esse.

Unten habe ich euch eine Auswahl an veganen Lebensmitteln zusammengestellt, welche ich sehr gerne esse. Nichts davon ist gesponsert, es sind alles 100% ehrliche Empfehlungen.
Des weiteren habe ich Fotos von allem (oder zumindest dem Meisten), was ich die Woche über gegessen habe, gemacht und die Rezepte für euch zusammengeschrieben.

Ich hoffe, das der Post eine kleine Anregung für euch ist und das ein oder andere vielleicht auch einmal ausprobiert wird 🙂

Für mich war es eine unglaublich wertvolle Erfahrung, ich werde definitiv solche „veganen Wochen“ immer mal wieder einschieben.
Falls ihr Fragen zu dem Thema habt könnt ihr mir gerne schreiben, ich versuche so weit wie möglich zu helfen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Veganismus gemacht?

 

Tag 1

Zusammengestampfte Kartoffeln mit Tomaten und Spagetti-Salat mit Oliven und Tomaten.

Morgens habe ich nur etwas Obst gegessen und das war irgendwie kein Foto wert.

Mittags und Abends gab es fast das Gleiche: Zusammengestampfte Kartoffeln mit Tomaten und Spagetti-Salat mit Oliven und Tomaten.
Mit dem Unterschied, dass ich Abends noch veganes Brot, Käse (finde ihn nicht so gut, ist aber Geschmackssache) und Frischkäse (eigentlich „Streichgenuss“) gegessen habe.
Dazu eine selbstgemachte Tomaten-Seidentofu Soße meiner Mutter. Für diese gibt es quasi kein festgelegtes Rezept, hier allerdings eine kleine Anregung was alles in dem All-Round-Talent drinsteckt (ich hab sie einige Tage als Dip benutzt, da wir versäumt hatten, vegane Majonaise o. Ä. zu kaufen, war aber ziemlich lecker).

 

Tag 2

 Lupinennudeln, Bärlauch Burger, Rosmarinkartoffeln

Als Frühstück hatte ich mir Porridge mit einem eingelegten und gezuckerten Pfirsich (die Soße davon schmeckt hervorragend zum Porridge und süßt ihn), einem frischen Pfirsich und Tee gemacht.

Zum Mittagessen gab es Lupinennudeln, Bärlauch-Burger, Rosmarinkartoffeln, Soße von gestern und eine Gemüsemischung mit frischen Kräutern.

Abends habe ich – abgesehen von dem Burger und der Soße – das Gleiche gegessen, weshalb es auch kein weiteres Foto gibt.

 

Tag 3

Das Mittagessen setzte sich teilweise aus „Resten“ (dem Bärlauch Burger, der Soße und dem Spagetti-Salat) und selbstgemachten Pommes, einem grünen Salat mit Balsamic-Dressing, Heidelbeeren und Aprikosen zusammen. Abends aß ich den Rest der Nudeln mit veganem Frischkäse, Käse, Trauben und wieder Aprikosen

Mein Frühstück setzte sich wieder mal nur aus Obst und einer Tasse Tee zusammen, weshalb es auch kein Bild gibt, da es das einfach nicht wert war.

Das Mittagessen setzte sich teilweise aus „Resten“ (dem Bärlauch-Burger, der Soße und dem Spagetti-Salat) und selbstgemachten Pommes, einem grünen Salat mit Balsamico-Dressing, Heidelbeeren und Aprikosen zusammen.

Abends aß ich den Rest der Nudeln mit veganem Frischkäse, Käse, Trauben und wieder Aprikosen.

 

Tag 4

Das Abendessen gestaltete sich ebenso schön, da ich wieder Reisnudeln mit Tzatziki und dem Tofu essen konnte. Dieses mal wurde das Essen mit einem veganen Brötchen, einer Brezel (sind recht oft auch vegan), veganer Butter und Erdbeeren ergänzt. Dazu gab es einen der wunderschönen Salate meiner Mutter :)

An meinem 4. veganen Morgen machte ich mir wieder Porridge mit einem gezuckerten Pfirsich, Trauben, Heidelbeeren und einem Tee in einer meiner Lieblingstassen. Das Rezept zu Porridge findet ihr weiter oben. Die einzige Komponente, die ich verändert hatte, war: Hefeflocken (enthalten sehr viel Eiweiß) zu den Haferflocken geben und ganz am Ende dann noch eine Menge Zimt unterrühren.

Es gab Reisnudeln 🙂 Kennt ihr das, wenn ihr etwas liebt, es aber schon lange nicht mehr hattet und wenn ihr es dann wieder habt, freut ihr euch einfach nur und entdeckt die Liebe dazu wieder? So ging es mir mit den Reisnudeln. Dazu gab es Tofu mit einer Sesammarinade, selbstgemachten Tzatziki, Salat mit einem Balsamico-Dressing und Heidelbeeren.

Das Abendessen gestaltete sich ebenso schön, da ich wieder Reisnudeln mit Tzatziki und dem Tofu essen konnte. Diesmal wurde das Essen mit einem veganen Brötchen, einer Brezel (sind recht oft auch vegan), veganer Butter und Erdbeeren ergänzt. Dazu gab es einen der wunderschönen Salate meiner Mutter 🙂

 

Tag 5

Das Mittagessen gestaltete sich heute weniger toll, da es Soja eingelegt in Braunersoße mit veganem Kartoffelbrei gab. Letzteres war wirklich gut, ich bin allerdings kein großer Fan der Konsistenz von Soja, das sich mit Soße vollgesogen hatte und sich damit wie ein Schwamm verhielt. Mit Reisnudeln, Papayango-Aufstrich, veganem Frischkäse & Aufstrich und Salat war das Abendessen dann natürlich ziemlich gelungen

Der Tag fing mit einem wundervollen „Essen“ an, denn meine kleine Schwester zauberte mir diesen super leckeren Smoothie.

Das Mittagessen gestaltete sich heute weniger toll, da es Soja eingelegt in Braunersoße mit veganem Kartoffelbrei gab. Letzteres war wirklich gut, ich bin allerdings kein großer Fan der Konsistenz von Soja, das sich mit Soße vollgesogen hatte und sich damit wie ein Schwamm verhielt.

Mit Reisnudeln, Papayango-Aufstrich, veganem Frischkäse & Aufstrich und Salat war das Abendessen dann natürlich ziemlich gelungen.

 

Tag 6

Meine Mutter hatte Brötchen und Süßlupinentaler gemacht. Dazu gab es noch von dem selbstgemachten Tzatziki, Papayango-Aufstrich (göttlich), Salatblätter, Tomaten und Zwiebel. Zusammen war das wirklich der beste Burger den ich jemals gegessen habe

Mein wundervolles Mamilein hatte am vorletzten veganen Morgen Croissants mit veganer Schokolade gemacht.

Es gibt leider kein Bild vom Mittagessen, da ich „nur so nebenher“ gegessen habe und super gestresst war, um an irgendetwas zu denken (sorry!). So weit ich mich erinnere, gab es Rosmarinkartoffeln und Salat.

Abends hatte ich dann ein Geschmackserlebnis der wundervollsten Art (wenn man von Desserts etc. absieht). Meine Mutter hatte Brötchen und Süßlupinentaler gemacht. Dazu gab es noch von dem selbstgemachten Tzatziki, Papayango-Aufstrich (göttlich), Salatblätter, Tomaten und Zwiebel. Zusammen war das wirklich der beste Burger, den ich jemals gegessen habe.

 

Tag 7

Diesen Mittag verbrachte ich in einem Freizeitpark und hatte mir darum den selben Burger wie am Abend zuvor gemacht. Mein vorerst letztes veganes Abendessen setzte sich aus Rosmarinkartoffeln, einer veganen Bratwurst, dem Tzatziki, einem Salat mit Balsamico-Dressing und Heidelbeeren zusammen.

An diesem Morgen war ich spät dran und habe mir schnell einen Bananen-Smoothie gemacht, den es bei mir recht oft gibt, da er schnell und einfach zu machen ist. Übrigens eine Eigenkreation.

Diesen Mittag verbrachte ich in einem Freizeitpark und hatte mir darum den gleichen Burger wie am Abend zuvor gemacht.
Mein vorerst letztes veganes Abendessen setzte sich aus Rosmarinkartoffeln, einer veganen Bratwurst, dem Tzatziki, einem Salat mit Balsamico-Dressing und Heidelbeeren zusammen.

 

Meine veganen Lieblingsprodukte

„Frischkäse“: Simply V
Schokolade auf Reisdrink-Basis: Vivani
Sojamilch, Joguhrts und Puddings: Alpro
Papayango-Brotaufstrich: Zwergenwiese
Sojamagarine: Sojola
Kokosöl: Egal von welchem Hersteller 🙂