Der fesselnde Dark-Fantasy-Roman „Blutbraut“ von Lynn Raven erschien 2013 im cbt-Verlag. In diesem Beitrag zeige ich euch, was mir am Buch gefallen hat und ob ihr ebenfalls einen Blick in den Roman wagen solltet. Am Ende des Blog-Posts gibt es übrigens einen Link zur Leseprobe.

Lucinda Moreira ist die letzte Blutbraut ihrer Art und flieht, seit sie denken kann, vor Joaquin de Alvaro. Als Blutbraut soll Lucinda Joaquin regelmäßig von ihrem Blut trinken lassen, damit er nicht zu einem Monster wird, welches bekannter als „Vampir“ ist.
Sie ist die Einzige,deren Blut mächtig genug für ihn ist.

Als sie von Joaquins Bruder ausfindig gemacht wird, ahnt sie nichts von seinen verheerenden Verwandtschaftsverhältnissen und verliebt sich in ihn.

Dieser entführt sie nach Santa Reyada, dem Anwesen, auf dem er und sein Bruder leben. Lucinda dreht fast durch vor Angst und startet einige ergebnislose Fluchtversuche.
Nachdem sie Joaquin verspricht, nicht wieder zu fliehen, erkundet sie das Haus und erinnert sich immer mehr an das Anwesen in ihrer Kindheit.

Sie beginnt ihre Angst vor Joaquin zu verlieren und schließt einen Deal mit ihm.

Mit der Zeit rückt ihre Vergangenheit immer weiter in den Mittelpunkt. Sie fängt an alles infrage zu stellen und kommt dabei Joaquin näher.

Er ist es auch, der ihr hilft sich zu erinnern, dabei verbringen sie viel Zeit gemeinsam. Lucinda beginnt einen inneren Kampf um ihre Meinung über den Hexer, doch sie muss sich beeilen.

Eine Bruderschaft, welcher jeder Hexer angehört hat ihre festen Regeln und Joaquin hat ihre Geduld schon lange auf die Probe gestellt.

 

Buchkritik

Es gibt mehrere Hauptthemen, mit denen sich Lucinda im Laufe des Buches auseinandersetzt. Da der Roman aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, gibt es einen roten Faden, welcher den Leser durch ihre Erlebnisse und Gefühle steuert. Dadurch fühlt er außerdem mehr mit Lucinda mit. Zwischendurch gibt es Kapitel über Erlebnisse von Joaquin und seinem Bruder. Durch diese bekommt man weitere Einblicke in Geheimnisse und die Mentalität des jeweiligen Charakters.

Seit der ersten Seite des Buches bin ich gefesselt und lese es immer wieder. Der Schreibstil ist packend und lässt vor allem eine emotionalen Menschen wie mich mitfühlen.

Ich verzweifle immer wieder aufs Neue an manchen Situationen, leide und liebe mit Lucinda. Sobald ich anfange es zu lesen, bin ich für die nächsten 24h fast nicht mehr ansprechbar und in einer Realität gefangen, in welcher Nosferatu mit magischen Fähigkeiten (Lynn Ravens Definition von Hexern), Blutbräute, eine Bruderschaft mit eisernen Regeln und Santa Reyada, existiert.

Wer also ein Fan von Fantasyromanen ist, sollte diesen definitiv lesen. Er entspricht nicht dem typischen „Vampirbuch“- Klischee und hat einen mitreisenden Schreibstil inne. Weitere Bücher der Autorin sind außerdem zu empfehlen.

Leseprobe

Die 743 Seiten braucht die Lektüre wirklich, von mir aus könnten es sogar noch einige hundert Seiten mehr sein. Ich würde es jederzeit wieder kaufen und liebe die extra Leseprobe aus Joaquins Sicht. Diese und einen Buchtrailer findet ihr hier.

Ich empfehle allerdings, beides erst nach dem Lesen des Buches anzusehen.

Der Trailer ist zwar ein schönes „Accessoire“ für Blutbraut, wäre allerdings nicht nötig gewesen, da er meiner Meinung nach, nicht so gut gelungen ist und die Vorstellung der Charaktere verändert. Joaquins Stimme genauso wie Lucindas Aussehen passen nicht zu meiner persönlichen Interpretation der Beiden.

Eine Leseprobe in PDF-Form findet ihr außerdem hier.

 

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Die Printausgabe gibt es meist als Paperback mit 736 Seiten. Die ISBN-Nummer lautet: 978-3-570-16070-1
Der OVP ist 14,99 Euro. Verlag: cbt

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